Stammartikel 10

Endlich authentisch — Wie du deine Brand Voice findest und Kommunikation genießen kannst

# Endlich authentisch — Wie du deine Positionierungsstrategie im Marketing findest und Kommunikation wieder genießt **Eine Positionierungsstrategie im Marketing, die sich nach einem selbst anfühlt, macht aus Arbeit Freude — und aus Freude wird der beste Content, den du je produziert hast.** ## Wer seine Positionierungsstrategie im Marketing so formuliert hat, dass er sich beim Lesen selbst nicht mehr erkennt Da steht auf der Website irgendwas von "ganzheitlichen…

In diesem Beitrag
  1. 01 Wer seine Positionierungsstrategie im Marketing so formuliert hat, dass er sich beim Lesen selbst nicht mehr erkennt
  2. 02 Was kostet schlechtes storytelling content marketing an eigener Freude am Kommunizieren
  3. 03 Warum storytelling and content marketing aus der eigenen Stimme heraus mühelos wirkt
  4. 04 Wie entsteht content marketing storytelling, das sich natürlich und leicht anfühlt
  5. 05 Womit beginnt content marketing and storytelling, das sich nach einem selbst anfühlt
  6. 06 Welche Freude geht verloren bei content marketing and storytelling ohne eigene Stimme
  7. 07 Wohin führt eine Positionierungsstrategie im Marketing, bei der Kommunikation endlich Freude macht

Endlich authentisch — Wie du deine Positionierungsstrategie im Marketing findest und Kommunikation wieder genießt

Eine Positionierungsstrategie im Marketing, die sich nach einem selbst anfühlt, macht aus Arbeit Freude — und aus Freude wird der beste Content, den du je produziert hast.

Wer seine Positionierungsstrategie im Marketing so formuliert hat, dass er sich beim Lesen selbst nicht mehr erkennt

Da steht auf der Website irgendwas von "ganzheitlichen Lösungen" und "zuverlässiger Partnerschaft". Und irgendjemand hat das mal so geschrieben, weil es professionell klang. Vielleicht sogar eine Agentur. Vielleicht auch man selbst, an einem Nachmittag, an dem man einfach fertig werden wollte mit diesem verdammten Website-Relaunch.

Aber wenn man es heute liest — nüchtern, ohne den damaligen Zeitdruck — klingt es nach jedem und nach niemandem. Nach einer Branche, nicht nach einer Person. Eine Positionierungsstrategie im Marketing, die sich echt anfühlt, klingt anders. Sie klingt nach dem Satz, den man sagt, wenn man jemandem auf einer Party erklärt, was man macht — nicht nach dem Satz, den man schreibt, wenn man denkt, man müsse seriös klingen.

Viele kennen dieses Missverhältnis. Im echten Gespräch kommt es rüber, was man eigentlich anbietet. Warum man das macht. Was daran besonders ist. Da entstehen echte Verbindungen, weil man einfach redet — ohne Filter, ohne Marketinglogik. Aber sobald man anfängt, für den digitalen Auftritt zu schreiben, wechselt man in einen anderen Modus. Förmlicher. Allgemeiner. Weiter weg von sich selbst.

Das ist keine Schwäche. Das ist eine so häufige Erfahrung, dass es fast schon ein Muster ist. Man schreibt für eine imaginäre Öffentlichkeit, die man respektieren muss — und vergisst dabei die konkreten Menschen, mit denen man wirklich sprechen will. Die echten Kunden, die echten Gespräche, die echten Momente, in denen etwas geklickt hat. Diese Momente klingen nie nach "ganzheitlichen Lösungen". Sie klingen nach jemandem.

Und das ist der springende Punkt: Eine Positionierungsstrategie im Marketing, die sich echt anfühlt, beginnt damit, aufzuhören, jemand anderen zu imitieren. Aufzuhören, nach dem zu suchen, was professionell klingt — und stattdessen zu finden, was einfach wahr ist. Das, was man ohnehin denkt, sagt, meint. Das ist die Basis jeder authentischen Brand Voice. Und wenn man sie gefunden hat, fühlt sich Kommunizieren ganz anders an.


Was kostet schlechtes storytelling content marketing an eigener Freude am Kommunizieren

Wenn sich der eigene Content anfühlt wie ein Anzug, der einfach nicht sitzt, macht Schreiben keinen Spaß. Nicht ein bisschen. Storytelling content marketing, das nicht nach einem selbst klingt, ist nicht nur weniger wirksam — es kostet auch Energie. Weil man gegen die eigene Stimme ankämpft, anstatt einfach zu sagen, was man denkt.

Das Ergebnis ist Prokrastination. Das Dokument, das schon seit Wochen offen ist und nicht fertig wird. Der Newsletter, der immer wieder verschoben wird, weil er sich irgendwie falsch anfühlt, bevor er überhaupt angefangen hat. Das Posting, das man halb schreibt, dann doch wieder löscht, weil es zu persönlich, zu direkt, zu wenig wie alle anderen klingt.

Und dabei sind das oft genau die Posts, die am besten ankommen würden. Die echten. Die direkten. Die, die noch nicht glattgeschliffen sind. Weil Menschen das spüren — ob jemand wirklich spricht oder ob jemand klingt, wie er denkt klingen zu müssen.

In tiefen Interviews mit Unternehmern, manchmal zwei bis drei Stunden, manchmal mehr, passiert immer wieder dasselbe: Wenn jemand anfängt, wirklich zu reden — nicht mehr für die Kamera, nicht mehr für die Marketingstrategie, sondern einfach — entstehen die stärksten Sätze. Spontan. Direkt. Ehrlich. Diese Sätze klingen nach jemandem. Diese Sätze bleiben hängen. Das sind die Sätze, die erzählt werden, weil sie eine Gänsehaut hinterlassen.

Was verpufft, wenn man dauerhaft in einer Stimme kommuniziert, die nicht die eigene ist, ist nicht primär die Wirkung — es ist die Freude. Und ohne Freude am Erzählen wird aus Kommunikation Pflicht. Aus Pflicht wird Aufschub. Aus Aufschub wird Schweigen. Das ist kein Schicksal — das ist ein lösbares Problem. Die Lösung liegt nicht in einer besseren Content-Strategie. Sie liegt in der Frage: Welche Stimme wäre eigentlich meine?


Warum storytelling and content marketing aus der eigenen Stimme heraus mühelos wirkt

Hier ist etwas, das sich seltsam anfühlt, bis man es selbst erlebt hat: Authentizität ist keine Strategie. Man kann sie nicht beschließen, ab morgen authentisch zu klingen — so wie man beschließen kann, ab morgen mehr Wasser zu trinken.

Authentizität ist der Zustand, der entsteht, wenn man aufgehört hat, jemand anderen zu imitieren. Wenn die eigene Stimme so klar ist, dass man einfach schreibt, was man denkt, anstatt zu überlegen, wie das jetzt klingen soll. Storytelling and content marketing fließt von selbst, wenn die eigene StoryDNA freigelegt ist. Nicht mühsam verwaltet — einfach vorhanden. Wie ein Gespräch, das man gerne führt.

Wer jemanden im Netz kennenlernt und ihn dann persönlich trifft, merkt sofort, ob da ein Mismatch ist. Online eine Stimme, im Gespräch eine andere — das erzeugt Irritation, kein Vertrauen. Dieselbe Sprache in beiden Kontexten zu sprechen klingt einfach. Es ist es aber nicht, solange man nicht weiß, was die eigene Sprache überhaupt ist. Sobald man es weiß, ist es plötzlich sehr einfach.

Ein tiefes Interview hat genau diesen Effekt. Nicht weil es ein Marketingwerkzeug ist — sondern weil es ein Spiegel ist. Wer zwei bis drei Stunden lang wirklich über das Business spricht, über Überzeugungen, Fehler, Wendepunkte, merkt irgendwann: Da ist eine Stimme, die schon immer da war. Sie war nur nie aufgeschrieben. Nie sichtbar gemacht. Nie dokumentiert in einer Form, die andere nutzen können.

Wenn dieser Moment kommt — und er kommt immer — fühlt sich das Schreiben danach anders an. Leichter. Echter. Und viel weniger nach Arbeit. Weil die Frage "Wie soll das klingen?" wegfällt und ersetzt wird durch: "Was denke ich dazu eigentlich?" Das ist der Unterschied zwischen storytelling and content marketing als Aufgabe und storytelling and content marketing als Ausdrucksform.


Wie entsteht content marketing storytelling, das sich natürlich und leicht anfühlt

Das, was am natürlichsten wirkt, ist meistens das, was ohnehin schon da ist — nur noch nicht aufgeschrieben. Die Geschichten, die man im Kundengespräch erzählt. Die Erklärungen, die immer wieder kommen, weil sie gut funktionieren. Die Momente, in denen man selbst gestaunt hat. Die Wendung, die man nicht geplant hatte, die aber zur klarsten Aussage des ganzen Projekts wurde.

Content marketing storytelling, das leicht wirkt, beginnt nicht mit einem leeren Dokument und einer langen Liste von Marketingregeln. Es beginnt mit dem, was bereits vorhanden ist. Wer diese Geschichten einmal gesammelt, aufgeschrieben, in ihrer Rohheit gelassen hat, merkt schnell: Das ist bereits eine StoryDNA. Sie muss nur noch sichtbar gemacht werden.

Aus einem einzigen langen Gespräch — 40 bis 50 Seiten Transkript — entsteht die gesamte Kommunikationsgrundlage. Nicht als Extrakt, der alles vereinfacht, sondern als Material, das die Essenz sichtbar macht. Welche Metaphern tauchen immer wieder auf? Welche Redewendungen? Welche Überzeugungen? Was sagt dieser Mensch, wenn er wirklich redet? Diese Fragen beantworten, schriftlich festhalten, und dann: daraus schöpfen. Ohne jedes Mal neu anfangen zu müssen.

Das Hindernis dabei ist real und verdient, ehrlich benannt zu werden: die Überzeugung, dass die eigenen Geschichten nicht interessant genug sind. Dass andere Unternehmer spannendere Wendungen hatten, dramatischere Krisen, beeindruckendere Ergebnisse. Das ist fast immer falsch. Die Geschichten, die tatsächlich verbinden, sind keine Heldenepen — sie sind die Momente, in denen jemand etwas erkennt. Sich selbst, die eigene Situation, die eigene Frage. Und das passiert mit ehrlichen Geschichten, nicht mit polierten.

Content marketing storytelling, das sich natürlich anfühlt, beginnt mit dem, was man ohnehin hat: der eigenen Stimme. Sie muss nur noch sichtbar gemacht werden.


Womit beginnt content marketing and storytelling, das sich nach einem selbst anfühlt

Ein Schritt ohne Stress: Ein Kundengespräch der letzten Woche aufschreiben. Was wurde gesagt? Was hat überrascht? Welcher Satz hat geholfen, obwohl er spontan war? Was hat der Kunde gemeint, bevor er die eigentliche Frage formuliert hatte?

Das ist content marketing and storytelling in seiner natürlichsten Form — kein Framework, kein redaktioneller Aufwand, keine Strategie. Nur ein aufgeschriebenes Gespräch, das bereits die eigene Stimme trägt. Was aus diesem einen Gespräch entstehen kann — als Post, als Newsletter-Absatz, als Einstieg in einen längeren Text — zeigt sich meist erst, wenn es aufgeschrieben ist.

Das Schöne daran: Es braucht keine besondere Vorbereitung. Kein leeres Blatt, auf dem "Heute schreibe ich meinen authentischen Brand Voice Text" steht. Nur ein konkretes Gespräch, aufgeschrieben. So wie man es erlebt hat. Mit den echten Sätzen, die gefallen sind. Mit dem Moment, der überrascht hat. Mit dem Ende, das sich gut angefühlt hat.

Das ist der Anfang. Nicht als Pflicht — als Experiment. Was passiert, wenn man dieses aufgeschriebene Gespräch mit der Frage liest: Was klingt hier nach mir? Was ist das, was nur ich so sagen würde? Diese Antwort ist der erste Baustein der eigenen StoryDNA. Und von dort aus kommt der nächste Schritt meistens von selbst.


Welche Freude geht verloren bei content marketing and storytelling ohne eigene Stimme

Wer dauerhaft in einer Stimme kommuniziert, die nicht die eigene ist, verliert mehr als Wirksamkeit. Er verliert den Spaß am Schreiben. An der Geschichte, die sich gerade erzählen lässt. An dem Beitrag, der sich fertig anfühlt, weil er sich echt anfühlt — nicht nur weil er fertig ist.

Content marketing and storytelling ohne eigene Stimme wird zu einer Pflicht, die man schiebt. Und Pflichten schiebt man — bis man sie ganz sein lässt oder jemand anderen damit beauftragt. Aber dann klingt der Auftritt nach dem anderen, nicht nach einem selbst. Und das merken die Menschen, für die man eigentlich schreibt.

Es ist ein schleichendes Verschwinden. Der erste Beitrag, den man nicht geschrieben hat, weil er sich zu aufwendig anfühlte. Der zweite Newsletter, der zu generisch wurde, weil man keine Energie mehr hatte, ehrlich zu sein. Das dritte Interview-Zitat, das glattgeschliffen wurde, weil es zu direkt klang. Jedes Mal ein kleiner Verlust. Zusammen: eine Marke, die irgendwann niemand mehr erkennt — auch der Gründer selbst nicht.

Das muss nicht so sein. Content marketing and storytelling kann sich leicht anfühlen — wenn es aus der eigenen Stimme kommt. Wenn man weiß, wie man klingt, was man sagt, warum das wichtig ist. Diese Klarheit ist das Gegenmittel gegen die Erschöpfung, die entsteht, wenn man immer neu überlegt, wie etwas klingen soll.


Wohin führt eine Positionierungsstrategie im Marketing, bei der Kommunikation endlich Freude macht

Kein perfektes Happy End. Keine Garantie, dass jeder Text viral geht. Nur eine Beschreibung dessen, was sich ändert, wenn die eigene Stimme gefunden ist.

Man öffnet den Laptop, um einen Beitrag zu schreiben — und es fühlt sich nicht wie Pflicht an. Man denkt an das Gespräch von letzter Woche, den Moment, der überrascht hat, den Satz, der gut war. Und man fängt an zu schreiben. Nicht für eine imaginäre Öffentlichkeit. Für den Menschen, der in dieser Situation ist, den man kennt, für den das relevant ist.

Anfragen kommen von Menschen, die gelesen haben, was man schreibt, und dachten: Das bin ich. Mit denen will ich sprechen. Nicht weil die Kampagne optimal optimiert war — sondern weil die Stimme stimmte.

Wie würde sich der nächste Beitrag anfühlen, wenn er klingt wie das beste Gespräch, das man je mit einem Kunden hatte? Nicht als Marketingziel formuliert — als echte Frage.

Stefan Haab

Geschrieben von

Stefan Haab

Haab

stefanhaab.com

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